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Schausberger vor Europäischem Parlament zur Debatte über die
Zukunft der EU
Nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Diskussion muss
auf regionaler und lokaler Ebene
geführt werden
Die selbst verordnete Denkpause
über die Zukunft des EU-Verfassungsvertrages müsse zu
Diskussionen auf regionaler und lokaler Ebene genützt
werden, erklärte heute Dr. Franz Schausberger, Vorsitzender
der Konstitutionellen Kommission des Ausschusses der
Regionen und Vorstand des Institutes der Regionen Europas
vor dem zuständigen Ausschuss des Europäischen Parlaments.
In einem Netz regionaler Debatten in den europäischen
Städten und Regionen sollten auch Akteure aus den Bereichen
Soziales, Bildung und Zivilgesellschaft an der Diskussion
beteiligt sein, um den Bürgerinnen und Bürgern den
Verfassungsvertrag und das Handeln der EU und die
Auswirkungen auf den Alltag zu vermitteln und zu erklären.
Dabei kommt den lokalen Medien eine besonders wichtige Rolle
zu.
Schausberger forderte, dass
wieder mehr über die Vertiefung der EU anstatt nur über die
Erweiterung diskutiert werde. Auch die Frage der
Geschwindigkeit der Erweiterung ist zu diskutieren, weil es
offenbar derzeit den Bürgerinnen und Bürgern zu schnell
geht. Er forderte auch, dass in Zukunft die Qualität der
regionalen und lokalen Demokratie und Selbstverwaltung ein
neues Beitrittskriterium werde. Schausberger wurde mit der
Aufgabe betraut, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Lord
Graham Tope eine Stellungnahme
des Ausschusses der Regionen zur aktuellen Diskussion über
die Europäische Union bis Jahresende auszuarbeiten.
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